Vivien Wilhelm:
Meine Praktikumswochen in der Fraktion der FDP

In der zehnten bzw. elften Klasse muss jeder Schüler ein sog. Schulpraktikum machen. Jedem Schüler ist selbst überlassen, welchen Praktikumsplatz er sich aussucht. Dieses Praktikum sollte allerdings schon in die Richtung gehen, in welche man sich seinen späteren Arbeitsplatz vorstellen kann.

Ich habe mir ein Praktikum bei der FDP ausgesucht, weil mich das Thema Politik persönlich sehr interessiert. In meinem Praktikum habe ich anfangs ganz normale "Praktikantenaufgaben" erledigt wie kopieren, Briefe eintüten etc.

Aber um  Euch einen besseren Einblick zu zeigen, werde ich euch einen  Tag in der FDP-Fraktion schildern:

Etwa gegen 9 Uhr begann der Tag  in den Büros der Fraktion. Der Tageseinstieg verläuft relativ ruhig. Die ersten Aufgaben waren, einige Flyer für den Landespareitag einzusortieren. Mappen für den Fraktionsvorsitzenden Jörg Bode und für den parlamentarischen Geschäftsführer Christian Dürr für den Landesparteitag sollten angefertigt werden. So mussten die vielen Blätter der Reihe nach geordnet in die Mappen einsortiert werden. Ich gebe zu, diese Aufgabe war sehr anstrengend, da es sich nicht gerade um 10 oder 20 Blätter handelte...

Am nächsten Morgen durfte ich mit in die Fraktionssitzung. Sehr interessant. Man bekommt genau mit was innerhalb der Fraktion passiert und wie bei Anträgen vorgegangen wir, welche abgestimmt werden müssen. Weiter ging es für mich zur gemeinsamen Sitzung von FDP und CDU. Das war eigentlich mein spannentestes Ereignis.

Viele wichtige Politiker waren dort vertreten. Unter anderen der Wirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler , der Fraktionsvorsitzender der FDP Jörg Bode, der Fraktionsvorsitzender der CDU David McAllister! In so einer Sitzung erfährt man, wie es zwischen den Fraktionen abläuft. Nach der Sitzung ging es dann wieder zurück ins Büro. Entweder konnte ich dann meine unvollendeten Aufgaben weiterführen oder ich habe Aufgaben für die FDP-Pressesprecherin Silke Schaar erledigt, wie zum Beispiel Zeitungsartikel von Dr. Philipp Rösler oder von Jörg Bode auszuschneiden, die Frau Schaar für ihre Presse-Sammlung braucht. Der Arbeitstag ging in etwa bis 16-17.30 Uhr.

Meine Erfahrungen sind wirklich nur positiv. Ich kann dieses Praktikum für jeden empfehlen, der sich für Politik interessiert. Ich denke aber auch, dass es einen sehr helfen kann über seine weitere Zukunft zu entscheiden. Denn schon im Praktikum merkt man, ob ein Beruf in der Politik einen begeistert oder nicht! Bei mir war das ganz sicher der Fall…

Vivien Wilhelm



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