Gabriela König: "Durch starke Infrastruktur wächst die maritime Wirtschaft noch stärker."
18.08.2010Hannover. Die wirtschaftspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Gabriela König freut sich über die positive Entwicklung der maritimen Wirtschaft. Sie mahnt zugleich den Ausbau der nötigen Infrastruktur an. "In Sachen Infrastruktur kann man nicht in einem kurzen Zeitfenster von fünf bis zehn Jahren denken", sagt König, "Planungen und Durchführungen von Verkehrswegen brauchen eine immens lange Vorlaufzeit. Deshalb müssen wir so früh wie möglich die Weichen stellen."
Das erwartete Wachstum der Güterverkehre aus den Seehäfen macht für König deutlich, dass der Aus- und Weiterbau der hierfür benötigten Strecken schnell vorangetrieben werden muss. Das gelte sowohl für die Schienenwege, die bereits geplant sind, wie auch für die Verkehrswege der Y-Trasse und der A22. Die Wirtschaftsexpertin der FDP-Fraktion sagt: "Gerade im Hinblick auf den weiteren Ausbau des Jade Weser Ports ist eine langfristige Planung das einzig sinnvolle, um die maritimen Wirtschaft zu stärken. Wir können sehr optimistisch sein, was das Wachstum betrifft. Dafür müssen wir allerdings auch die Schienen- und Straßenkapazitäten bereitstellen."
Die positiven Entwicklungen in der maritimen Wirtschaft in Niedersachsen sind für König auch ein Verdienst der Landesregierung. Die Programme zur Qualifizierung, Fort- und Weiterbildung sowie die Hilfsmaßnahmen für die Reeder während der Wirtschaftskrise seien vorbildlich gewesen.
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