Jan-Christoph Oetjen: „Niedersachsen bekommt das modernste Hundegesetz Deutschlands!“
24.08.2010Hannover. Niedersachsen bekommt laut dem landwirtschaftspolitischen Sprecher der FDP-Fraktion Jan-Christoph Oetjen das modernste Hundegesetz Deutschlands. „Vor allem der Sachkundenachweis ist eine gute Sache. Wer sich zum ersten Mal einen Hund anschafft, wird dadurch wesentlich besser wissen, worauf er sich einlässt und wie er einen Hund halten und führen muss", sagt Oetjen.
Für die FDP sei wichtig gewesen, dass nicht alle sondern alle neuen Halter den so genannten Hundeführerschein machen sollen. „Wir wollten das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Jeder soll Sachkunde haben - dafür muss aber nicht jeder langjährige Hundebesitzer einen Hundeführerschein machen." Auch von Faktoren wie Größe oder Gewicht des Tieres kann man das Oetjen zufolge nicht abhängig machen.
Der Landwirtschaftsexperte der FDP-Fraktion begrüßt, dass Hundehalter mit dem geplanten Gesetz stärker in die Verantwortung genommen werden. „Haftpflichtversicherungen für Hunde waren bisher bei weitem nicht bei allen Hundehaltern üblich", sagt Oetjen, „deshalb ist es sinnvoll, das jetzt gesetzlich zu regeln."
Zudem ist vorgesehen, allen neu angemeldeten Hunden einen Chip zu implantieren. „Das Verfahren ist schon bekannt. Wer mit seinem Hund ins Ausland verreist ist, braucht schon jetzt den Chip für das Tier", sagt Oetjen, der das Instrument sinnvoll findet. „Der Chip ermöglicht, alle Hunde zu identifizieren und verbessert auch den Tierschutz. Wenn ein Hund entläuft, kann er sofort dem Halter zugeordnet werden." Das geplante Gesetz sei deshalb doppelt gut: Es beinhalte Vorteile für Hundehalter und Nicht-Hundehalter.
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