Hermann Grupe: Hochgiftige Kreuzkräuter müssen bekämpft werden – Rot-Grün erweist Naturschutz Bärendienst

Der agrarpolitische Sprecher der Freien Demokraten im Landtag Niedersachsen, Hermann Grupe, fordert, hochgiftige Kreuzkräuter wirksam zu bekämpfen. „Giftige Kreuzkräuter wachsen an Straßenrändern und auf Ausgleichsflächen und können im Futtermittel die Tiergesundheit gefährden. Wir fordern daher, dass die Landesregierung die Ausbreitung wirksam bekämpft. Dass SPD und Grüne sich noch nicht mal mit dem Thema beschäftigen wollen, ist ein Unding“, so der FDP-Agrarexperte und Landwirt. Bei anderen Themen redeten SPD und Grüne die Gefährlichkeit wider alle Fakten und Experten herbei und hier sollen unstreitig giftige Kräuter unter Naturschutz gestellt werden. So erweisen SPD und Grüne Grupe zufolge dem Landschafts- und Naturschutz einen Bärendienst.

 

Grupe: „Die Sicherheit von Mensch und Tier muss wichtiger sein als rot-grüne Öko-Träumereien. In Äthiopien sind bereits hunderte Menschenleben verwandten Krautarten zum Opfer gefallen und Tierhalter in ganz Niedersachsen beklagen das Problem. Dass SPD und Grüne noch nicht mal eine Unterrichtung im Ausschuss zulassen wollten spricht Bände über das rot-grüne Politikverständnis: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Hintergrund: Der Landwirtschaftsausschuss hat mit rot-grüner Mehrheit eine Anhörung zum Thema abgelehnt. Die heimischen Kreuzkräuter sind wichtige Futterpflanzen für Schmetterlinge und andere Insekten. Sie enthalten aber auch Giftstoffe aus der Gruppe der Pyrrolizidin-Alkaloide, die die Leber schädigen, Krebs auslösen, embryotxisch wirken und Weidetiere gefährden können.