Jan-Christoph Oetjen: „Es darf nicht sein, dass nur jeder fünfte Wohnungseinbruch aufgeklärt wird“

Der innenpolitische Sprecher der Freien Demokraten im Landtag Niedersachsen, Jan-Christoph Oetjen, fordert mehr Einsatz der rot-grünen Landesregierung gegen Einbruchskriminalität. „Die rot-grüne Landesregierung tut beim Thema Einbruchskriminalität zu wenig. Seit Regierungsübernahme durch SPD und Grüne ist die Aufklärungsquote bei Einbrüchen um 20 Prozent gesunken. Es darf nicht sein, dass nur jeder fünfte Wohnungseinbruch aufgeklärt wird“, so der FDP-Innenpolitiker. Ziel müsse es sein, die Aufklärungsquote zu verdoppeln.

 

Nötig sind Oetjen zufolge besondere Ermittlungsgruppen in allen Polizeiinspektionen. Oetjen: „Zur Verbesserung der Spurenanalyse müssen auch die Kapazitäten des Landes bei der DNA-Analyse deutlich ausgebaut werden. Und solange die Analysekapazitäten des Landes noch nicht ausreichen, müssen externe Kapazitäten hinzugezogen werden und die nötigen Mittel dazu bereitgestellt werden. Es kann nicht sein, dass Einbrecherbanden quasi freie Bahn haben, weil das Land bei den DNA-Analysen nicht hinterher kommt!“

 

Hintergrund: Bereits seit 2014 macht die FDP-Fraktion im Landtag immer wieder auf das Problem der ansteigenden Einbruchskriminalität aufmerksam – und die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen nehmen die Vorschläge nicht auf. Seit Übernahme der Landesregierung durch SPD und Grüne ist die Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen von ca. 26% auf etwa 21% gesunken.