Jörg Bode: 24-Stunden-Betrieb an wichtigen Autobahnbaustellen – Regelung muss verpflichtend werden

Hannover. Die FDP-Fraktion fordert einen 24-Stunden-Betrieb an den wichtigsten Autobahnbaustellen im Land. „Die vielen Autobahnbaustellen nerven nicht nur die Autofahrer wegen der langen Staus. Sie sind vor allem auch ein Gefahrenschwerpunkt“, sagt der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion, Jörg Bode. Erst in den vergangenen Tagen habe es erneut schwere Unfälle an oder in Autobahnbaustellen gegeben.

Deshalb sei es sinnvoll, die Dauer der Arbeiten möglichst kurz zu halten. Bode: „Wir fordern, dass der Rund-um-die-Uhr-Betrieb in mehreren Schichten zur Regel wird.“ Das sei zwar teurer, zahle sich aber volkswirtschaftlich am Ende aus. In den Verträgen mit den Auftraggebern solle das Land grundsätzlich einen solchen 24-Stunden-Betrieb vereinbaren. Bereits jetzt werde ein Rund-um die Uhr-Betrieb angestrebt, dennoch komme es immer wieder vor, dass die Bauzeiten nicht koordiniert seien und so die Baufahrzeuge beispielsweise am Wochenende und nachts ruhen.  Bode: „An sensiblen Stellen muss 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche gearbeitet werden.“

Hintergrund: Die FDP-Fraktion hat einen Entschließungsantrag im Landtag eingebracht, in dem sie den 24-Stunden-Betrieb an wichtigen Baustellen auf den Autobahnen 1,2 und 7 fordert. Laut einer ADAC-Statistik gab es 2016 einen Stau-Rekord in Deutschland. Für Niedersachsen weist die ADAC-Erhebung 51.387 Staumeldungen und 115.219 Staukilometer aus.

Entschließungsantrag 24-Stunden-Baustellen