Almuth von Below-Neufeldt: Hochschulen sollten Firmengründungen von Studenten noch stärker fördern

Hannover/Braunschweig. Die FDP-Wissenschaftspolitikerin Almuth von Below-Neufeldt appelliert an die niedersächsischen Hochschulen, innovative Firmengründungen von Studenten noch stärker zu unterstützen. „Innovationen und die dazu passenden Umsetzungsstrategien bewirken nachhaltige Impulse und sorgen für Wohlstand. Auch die Hochschulen schaffen dafür die Voraussetzungen und können da noch viel besser werden”, sagte von Below-Neufeldt anlässlich der Gründung einer eigenen Beteiligungsgesellschaft der Ostfalia Hochschule gemeinsam mit der TU Braunschweig und der Unternehmerfamilie Mast (Jägermeister) in Braunschweig.

Als eine der ersten Hochschulen in Deutschland hat die Ostfalia am Mittwoch mit der “Academic Ventures GmbH & Co. KG” eine eigene Beteiligungsgesellschaft errichtet. Diese soll innovativen Startups aus den beiden Hochschulen schnell und unbürokratisch Startkapital zur Verfügung stellen. Um den erhöhten Kapitalbedarf von besonders forschungsintensiven Gründungen decken zu können, wurde außerdem eine direkte Kooperation mit dem “High-Tech-Gründerfonds” vereinbart.

„Wettbewerb der Hochschulen heißt für mich Wettbewerb der Wirkung”, so von Below-Neufeldt. „Nicht nur Studentenzahlen oder Drittmittel machen den Erfolg einer Hochschule aus, fachliche und unternehmerische Kompetenzen sind die Erfolgsfaktoren”, erklärte die wissenschaftspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion. Die Abgeordnete hatte zuvor initiiert, dass die Förderung von studentischen Gründungen an einer Hochschule durch die Novelle des niedersächsischen Hochschulgesetzes ermöglicht wird.