Almuth von Below-Neufeldt: Schöninger Speere – Statt Spitzenforschung in Niedersachsen fördert Rot-Grün Projekte in Süddeutschland

Hannover. Die wissenschafts- und kulturpolitische Sprecherin der Freien Demokraten im Landtag Niedersachsen, Almuth von Below-Neufeldt, kritisiert die Übertragung zahlreicher Aufgaben zur Speereforschung an die Senckenberg-Gesellschaft scharf: „Die Schöninger Speere sind ein Sensationsfund, der internationale Spitzenforschung in Niedersachsen stärken könnte. Stattdessen unterstützt das Land nun Forschungsprojekte in Süddeutschland.“

Zahlreiche regionale Einrichtungen und Initiativen, die sich für die Speere eingesetzt haben, wurden nach eigenen Angaben von der Landesregierung bei der Entscheidung übergangen. Die Schöninger Speere und das Paläon seien zu einem wesentlichen Identitätsanker in der Region geworden, so die Braunschweiger Abgeordnete von Below-Neufeldt weiter. „Aus parteitaktischen Gründen beschädigt die Landesregierung das einzigartige und fruchtbare Miteinander von Identität, Kultur und Wissenschaft im Paläon.“, schließt die FDP-Expertin für Wissenschaft und Kultur.

Hintergrund: Die Braunschweiger Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe über den neuen Kooperationsvertrag des Landes Niedersachsen mit der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung Frankfurt sowie der Universität Tübingen.