Almuth von Below-Neufeldt: Studieren ohne Abitur – Die Offene Hochschule verhilft vielen Menschen zum Erfolg

Hannover. Die Offene Hochschule kann laut der FDP-Wissenschaftspolitikerin Almuth von Below-Neufeldt vielen Menschen zum Erfolg verhelfen. „Wir wollen, dass Menschen auch ohne die klassische Hochschul-Zugangsberechtigung studieren können. Bisher sind das weniger als zwei Prozent – das wollen wir ändern”, sagte von Below-Neufeldt in der Landtagsdebatte. Es sei ein gesellschaftliches Anliegen, möglichst viele Menschen höher zu qualifizieren. „Wir bieten mit der Offenen Hochschule den Einstieg in den beruflichen Aufstieg.”

Die Entwicklung der Arbeitswelt dürfe mit der Entwicklung des Telefons verglichen werden. „Vor 20 Jahren konnte man mit einem Telefon nur telefonieren. Heute enthält es Funktionen, von denen man vor 20 Jahren nur träumen konnte. In der Arbeitswelt ist es ähnlich. Heute lebt sie von viel breiteren Qualifikationen und Kompetenzen. Es sind Dinge, von denen der Einzelne vor 20 Jahren noch gar nicht wusste, dass er sie einmal können muss und auch kann!”, sagte die wissenschaftspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion. Von Below-Neufeldt sieht die Offene Hochschule als großes Brückenbauprogramm, durch das sich breite gesellschaftliche Schichten weiter qualifizieren können.

Die Offene Hochschule sei durch viele Faktoren nötiger denn je. „Der demographische Wandel sorgt für spürbare gesellschaftliche Veränderungen, die sich schon heute langsam im Arbeitsleben bemerkbar machen: Es fehlt an Fachkräften, es gibt offene Lehrstellen. Mit der Offenen Hochschule können Betriebe ihren Talenten eine Perspektive bieten, dadurch haben auch die Betriebe selbst eine bessere Perspektive”, sagte von Below-Neufeldt.