Aufstieg durch Leistung

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Leistung sollte den Weg zu einem guten Leben ermöglichen. Dazu gehört auch, dass der Zugang zu Bildung, auch zu Hochschulbildung, allen offen steht, die die dafür notwendigen Leistungen erbringen können. Leider hängt Bildungserfolg noch viel zu oft vom Elternhaus ab: akademisch geprägte Familien bringen häufig weitere Akademiker hervor, während es für Kinder, deren Eltern nicht auf einer Hochschule ausgebildet wurden, ungleich schwerer ist, einen akademischen Abschluss zu machen.

Wir wollen das gesellschaftliche Aufstiegsversprechen erneuern, damit es auf die Leistung ankommt und nicht auf die Herkunft.

"Welche Zukunft hat die Corona-Generation?"

LarsDetail

Veranstaltung vom 04. Feb 2021

Junge Menschen stellen jetzt die Weichen für ihr weiteres Leben - eigentlich. Die Corona-Pandemie setzt auch ihren Alltag auf Stillstand und stellt sie vor ungeahnte Herausforderungen. Neue Schulden, die abzubezahlen sind, Benachteiligung im Bildungsbereich und auf dem Arbeitsmarkt und Freiheitseinschränkungen, die eine ganze Lebensphase reglementieren, um nur einige Beispiele zu nennen. Was macht das mit ihnen?

Diese und weitere Fragen diskutierten Lars Alt (jugendpolitischer und wissenschaftspolitischer Sprecher der FDP im Niedersächsischen Landtag) und Tilman Kuban (Bundesvorsitzender der Jungen Union).

"Hochschule: eine Frage der Herkunft?"

Veranstaltung vom 23. Feb 2021

Leistung, Persönlichkeit und Engagement sollten in erster Linie entscheiden, wie erfolgreich ein Mensch in unserer Gesellschaft werden kann und nicht das Vermögen der Eltern oder soziale Beziehungen. Soweit, so gut. Doch sind der Bildungserfolg, der Weg an die Hochschulen und die damit verbundenen Aufstiegschancen in Deutschland wirklich unabhängig von der sozialen Herkunft? Haben es Kinder aus Arbeiterfamilien schwerer, den Zugang zu Hochschulen und Bildung zu erlangen und wenn ja, wie können wir diese Probleme lösen?

Diese und weitere Fragen diskutierten Lars Alt (jugendpolitischer und wissenschaftspolitischer Sprecher der FDP im Niedersächsischen Landtag) und Anika Werner (Arbeiterkind, Bundeslandkoordination Niedersachsen) im Rahmen des Themenmonats Hochschule der FDP-Landtagsfraktion.

 

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Entschließungsantrag "Aufstieg durch Leistung

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Der Bildungserfolg sollte von der sozialen Herkunft entkoppelt sein. Die Realität sieht aber schon in normalen Zeiten anders aus. Laut Hochschulbildungsbericht 2020 beginnen statistisch von 100 Nichtakademikerkindern nur 21 ein Studium. Bei Kindern aus Akademikerhaushalten dreht sich das Verhältnis nahezu um. Hier studieren 74 Prozent, während nur 26 Prozent einen anderen Weg einschlagen. Die Hürden sind hoch und werden durch Corona noch höher: Nicht jeder Abiturient, der nach dem Abschluss auf einen Studienplatz hofft, kann sich beim Lernen zu Hause im eigenen Zimmer in Ruhe auf die Abschlussprüfung vorbereiten. Wenn Jugendliche dann ihr Studium beginnen, geht es weiter: Laptops und Fachbücher kosten bereits vor dem Studienstart Geld, das nicht jeder mitbringt. Ohne den Semesterbeitrag gibt es keine Semesterbescheinigung und ohne die gibt es kein Bafög. Auch die Suche nach einer bezahlbaren Wohnung kann für schlaflose Nächte sorgen. 

Wir wollen, dass sich das ändert und machen konkrete Vorschläge.
Lest hier den Entschließungsantrag Aufstieg durch Leistung.