Björn Försterling: Bildungsvielfalt fördern – Fairen Wettbewerb zwischen öffentlichen und freien Schulen ermöglichen

Die FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag will den Wettbewerb zwischen öffentlichen und freien Schulen fairer gestalten. „Die freien Schulen in Niedersachsen sind ein entscheidender Faktor zur Gewährleistung der Bildungsvielfalt. Sie ermöglichen eine Versorgung mit einem breiten Bildungsangebot, insbesondere auch im ländlichen Raum und in den Ausbildungsfeldern Gesundheit, Pflege, Sozialpädagogik und Erziehung. Dafür haben sie seitens der Politik die bestmögliche Unterstützung verdient“, fordert der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Björn Försterling. Genau wie die öffentlichen Schulen stünden die freien Schulen zudem aktuell vor den Herausforderungen in den Bereichen der Inklusion und der Digitalisierung.

 

Die FDP-Fraktion habe vor diesem Hintergrund einen Antrag in den Landtag eingebracht, der drei wesentliche Bereiche beim Umgang mit den Schulen in freier Trägerschaft verbessern soll. „Bisher sparen die freien Schulen dem Land Geld, da lediglich ein Teil der entstehenden Kosten erstattet wird. Uns sollten aber alle Schülerinnen und Schüler gleich viel wert sein, deshalb wollen wir die Finanzhilfe reformieren und langsam an die 100 Prozent angleichen“, so Försterling. Aber auch die Sicherstellung der pädagogischen Freiheit liegt dem Bildungspolitiker am Herzen. Försterling: „Wir müssen den freien Schulen weiterhin größtmögliche Freiräume für das Ausprobieren besonderer pädagogischer Rezepte gewähren. Sie müssen die gleichen Abschlüsse anbieten, wie öffentliche Schulen, den Weg dorthin aber selbst bestimmen“, so Försterling. Außerdem soll der Austausch zwischen beiden Schulformen gefördert werden, beispielsweise durch das Einsetzen der Lehrkräfte freier Schulen in den mobilen Diensten.

 

Hintergrund: Der Niedersächsische Landtag debattierte heute über den Antrag der FDP-Fraktion „Innovation durch Vielfalt, Chancengerechtigkeit durch Freiheit – Öffentliche und freie Schulen im fairen Wettbewerb“.