Björn Försterling: Eltern eine echte Perspektive bieten – FDP-Fraktion legt Sieben-Punkte-Plan für Erweiterung der Kita-Betreuung vor

Der bildungspolitische Sprecher der niedersächsischen FDP-Landtagsfraktion, Björn Försterling, will die Betreuungskapazitäten für Kita-Kinder in der Corona-Krise deutlich erhöhen: “Viele Eltern kehren inzwischen zur Arbeit zurück oder arbeiten im Homeoffice. Parallel dazu muss noch immer die Kinderbetreuung gestemmt werden. Das geht nicht lange gut. Homeoffice und Kinderbetreuung sind zwei Jobs”, sagt Försterling. Er kritisiert, dass die Landesregierung eine reguläre Betreuung erst wieder ab dem 1. August anstrebe: “Minister Tonne strebt in der aktuellen Situation eine Betreuungsquote von 40 – 50 Prozent an und lässt die andere Hälfte der Eltern im Regen stehen.” Die FDP-Fraktion will die Ganztagsbetreuung auf Halbtagsbetreuungen aufteilen und so mehr Eltern entlasten. Außerdem sollen private Betreuungsgruppen flexibler agieren können. 

Hinzu komme, dass Eltern Nachteile hätten, wenn sie am falschen Ort wohnten: “Jede Kommunen legt die Regeln unterschiedlich aus. Oft wird das Mögliche gar nicht erreicht, weil die Kitas noch nach den Regeln zur Notbetreuung arbeiten. Hier muss die Landesregierung Klarheit schaffen, damit Kitas transparent entscheiden können, welche Kinder sie zusätzlich zur Notbetreuung aufnehmen”, sagt der FDP-Bildungsexperte. Gleichzeitig seien die pädagogischen Fachkräfte zu schützen, von denen viele den Risikogruppen angehörten: “Wir brauchen mehr Geld für mehr Personal, für Hygienekonzepte und regelmäßige Tests, damit frühzeitig auf Neuinfektionen reagiert werden kann”, fordert Försterling.

Hintergrund: Die FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag fordert eine schnellere Erhöhung der Betreuungskapazitäten in Kitas und hat dazu den beigefügten Forderungskatalog erarbeitet.