Björn Försterling: Mobbing an Schulen bekämpfen – Landtag verabschiedet von Schülerinnen und Schülern erarbeiteten Antrag der FDP-Fraktion

Der Niedersächsische Landtag hat gestern Abend mit großer Mehrheit einen Antrag der FDP-Fraktion zur effektiveren Bekämpfung von Mobbing an Schulen verabschiedet. Das Besondere: Dieser Antrag entstand im Rahmen des Zukunftstages und wurde von Schülerinnen und Schülern aus ganz Niedersachsen selbst erarbeitet. „Ich freue mich sehr, dass unser Antrag, der sowohl auf einen Ausbau der Prävention setzt als auch mehr Anlaufstellen für Betroffene und deren Eltern vorsieht, von der großen Mehrheit des Landtages unterstützt wurde. Erarbeitet wurde er von denen, die das Problem am besten kennen: Schülerinnen und Schülern aus Niedersachsen. Daher ist der Beschluss dieses Antrags auch ein deutliches Zeichen an diese engagierten jungen Menschen, dass ihre Anliegen ernst genommen werden und dass auch sie politisch etwas bewirken können“, so Försterling.

Mobbing sei an Schulen ein weit verbreitetes Problem mit vielen Facetten, das sich häufig auch außerhalb der Schule fortsetze. „Prävention und Aufklärung sind die besten Maßnahmen gegen Mobbing. Wir brauchen daher ausreichende und wirksame Angebote. Dazu gehören beispielsweise der Ausbau von Beratungslehrerstellen, die Aufnahme von Schulungen in die Lehrerausbildung oder auch die Benennung eines festen Ansprechpartners für Eltern betroffener Kinder an jeder Schule“, erklärt Försterling. Auch die Zusammenarbeit der Schulen mit Behörden wie der Polizei, dem Jugendamt oder auch der Landesschulbehörde sowie externen Partnern soll ausgebaut werden.

Hintergrund: Der Niedersächsische Landtag hat gestern Abend mit großer Mehrheit den im Rahmen des Zukunftstages erarbeiteten Antrag der FDP-Fraktion „Mobbing an Schulen bekämpfen – Anregungen zu gesamtgesellschaftlichem Handeln“ beschlossen.