Christian Dürr: Mindestlohn vernichtet Chancen für benachteiligte junge Niedersachsen – Landesregierung muss auf Änderungen drängen

Hannover. Der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Christian Dürr, fordert Änderungen an den Mindestlohnplänen der Großen Koalition. „Der vorliegende Gesetzentwurf würde den Berufseinstieg für besonders benachteiligte junge Menschen erschweren. In Niedersachsen stünde beispielsweise das bewährte Projekt ‚Nordchance‘ in der Metall- und Elektroindustrie vor dem Aus. Der sozial gemeinte Mindestlohn wirkt wie ein Chancenvernichter für die, die es ohnehin schon schwerer haben“, so der FDP-Fraktionschef.

Seit 2008 erhalten zahlreiche junge Menschen im Nordwesten Niedersachsens eine Chance auf einen Ausbildungsplatz – trotz schwieriger Bildungskarriere. Dürr: „Der Mindestlohn würde es Unternehmen nahezu unmöglich machen, solche Förderprogramme noch wirtschaftlich zu betreiben. Ich erwarte von der Landesregierung, dass sie in Berlin auf Änderungen drängt. Das ist im Interesse der jungen Niedersachsen, für die Projekte wie ‚Nordchance‘ oft die einzige Chance auf den selbstverdienten Lebensunterhalt sind.“