Christian Grascha: Gründerförderung ist „Daseinsvorsorge“ für unseren Wohlstand – Start-up-Zentren stärken und ausbauen

Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Christian Grascha, fordert eine Verstetigung der Förderung der niedersächsischen Start-up-Zentren. „Startups und Gründer sind ein elementarer Bestandteil der Wirtschaft, auch in Niedersachsen. Sie sind Innovationstreiber. Gerade, wenn wir bei der digitalen Revolution auf der Gewinnerseite stehen wollen, müssen wir hier investieren und die passenden Rahmenbedingungen schaffen“, so Grascha. Die Entwicklung sei jedoch seit zehn Jahren rückläufig. Die Zahl der Gründungen habe sich deutschlandweit halbiert, Niedersachsen läge bei den Venture-Capital Finanzierungen nur im unteren Mittelfeld aller Bundesländer.

Dieser Trend müsse dringend umgekehrt werden. „Gründerförderung ist im wahrsten Sinne des Wortes Daseinsvorsorge für unseren Wohlstand, deswegen muss sie in der Politik einen deutlich höheren Stellenwert erhalten. Diese Prioritätensetzung vermisse ich in Niedersachsen aber aktuell. Die versprochenen Gründerstipendien werden für das kommende Jahr doch nicht umgesetzt. Das geht in die falsche Richtung“, erklärt Grascha weiter. Die acht niedersächsischen Start-up-Zentren seien ein wichtiger Baustein für die Start-up-Förderung in diesem Land, daher wolle die FDP-Fraktion deren Finanzierung verstetigen. Grascha: „Die Arbeit der Zentren ist gut angelaufen, hier schlummert großes Potenzial. Die für zwei Jahre garantierte Förderung reicht aber nicht aus, die Befristung muss aufgehoben werden. Gleichzeitig wäre es wichtig, jetzt eine umfassende Evaluation vorzunehmen und die Zentren auf weitere Standorte in unserem Flächenland auszudehnen.“ Dies sei ein wichtiger Baustein, um die niedersächsische Gründerszene nachhaltig zu stärken.

Hintergrund: Der Niedersächsische Landtag debattierte gestern in einer ersten Beratung über den Antrag der FDP-Fraktion „Start-up-Zentren Niedersachsen stärken und ausbauen“.