Christian Grascha: Heute bereits das Morgen diskutieren – Eine neue Gründerzeit für Niedersachsen

Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag Christian Grascha hat das Parlament aufgefordert, bereits heute über das Morgen bei der wirtschaftlichen Entwicklung zu diskutieren. Er fordert eine neue Gründerzeit für Niedersachsen: “Statt über eine Abwrackprämie sollten wir über Zukunftstechnologien sprechen. Wir müssen die Herausforderungen unserer Zeit mit Innovationen meistern, um Wohlstand und Freiheit zu erhalten”, so Grascha. “Dabei geht es um Digitalisierung, um moderne Mobilität und Flugtaxis”, erklärt der Landtagsabgeordnete. “Statt mit Verboten, sollten wir dem Klimawandel mit technischem Fortschritt begegnen. Statt nur den Fachkräftemangel in der Pflege zu beklagen, sollten wir Menschen auch ein möglichst langes und selbstbestimmtes Leben mit technischen Lösungen ermöglichen.”

“Vielfach werden diese Ideen schon an den Hochschulen und Universitäten vorangebracht”, sagt Christian Grascha. Er möchte ein Gründerökosystem schaffen, um diese Ideen aus den Forschungseinrichtungen herauszuholen und marktfähig zu machen. Dafür schlägt er Transferzentren vor, über die junge Unternehmer auf die Kapazitäten der Hochschulen, wie Labore, zurückgreifen können. Über einen neuen landeseigenen Venture-Capital-Fonds sollen sich die Neugründungen finanzieren. Universitäten und Hochschulen sollen so auch an Entscheidungen über Investitionen mitwirken. Im Gegenzug will Grascha die Universitäten an den Exits erfolgreicher Gründungen beteiligen. Christian Grascha drängt: “Es ist Zeit, dass wir schon heute die Arbeitsplätze der nächsten zehn und zwanzig Jahre gestalten.”

Hintergund: Die FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag brachte im Parlament einen Antrag zur Förderung von Unternehmensgründungen in Niedersachsen ein.