Christian Grascha: Kein gewaltbereiter Nationalismus im Umfeld von Europa- und Weltmeisterschaften

Hannover. Im Umfeld von Europa- und Weltmeisterschaften gibt es in Niedersachsen keine Zunahme von gewaltbereitem Nationalismus. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Dringliche Anfrage der FDP-Fraktion hervor. Christian Grascha, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion, meint: „Die Kritik der Grünen Jugend, dass viele Fans jetzt mit Deutschland-Wimpeln das eigene Team feiern, ist damit ad absurdum geführt. Es gibt rund um die EM keine entsprechenden Auffälligkeiten und auch keine politisch motivierten Gewalttaten – auch nicht im Umfeld von Public Viewings.”

Die Grüne Jugend hatte auf ihrer Website unter anderem geschrieben: „Die Trennung zwischen guten PatriotInnen und schmuddeligen NationalistInnen gibt es nicht:” Diese Feststellung habe sich mit der Antwort der Landesregierung als völliger Unsinn erwiesen, so Grascha. „Es zeigt, dass die Grünen nach wie vor ein verklemmtes Verhältnis zum eigenen Land haben.”

Die Landesregierung stellte auch klar, dass die Farben Schwarz-Rot-Gold zu keinem Zeitpunkt ein Symbol der Rechtsextremen gewesen seien. Der Innenminister hatte in der Landtagsdebatte deutlich gemacht: „Rechtsextremismus bekämpft unseren Staat und deshalb gehört die schwarz-rot-goldene Flagge nicht zur rechtsextremen Szene.”