Christian Grascha: Rot-Grün muss Baukosten bei der Leuphana im Griff halten – Zügig Alternativen prüfen

Hannover. Nach der Baukostenexplosion bei der Leuphana fordert der FDP-Haushaltspolitiker Christian Grascha die Landesregierung auf, zügig Alternativen zu prüfen. „Laut Oberfinanzdirektion können sich die Kosten im schlimmsten Fall mehr als verdoppeln. Das ist nicht hinnehmbar. Rot-Grün muss jetzt die Baukosten im Griff halten. Es darf keinen weiteren Cent Landesgeld geben“, so Grascha.

Die Oberfinanzdirektion habe auch konkrete Einsparvorschläge gemacht. „Diese müssen eingehalten werden“, sagt Grascha und plädiert zugleich dafür, sich schnell mit weiteren alternativen Möglichkeiten zu befassen. „Wenn das Land jetzt die Schatulle aufmacht, klafft darin am Ende ein schwarzes Loch“, befürchtet der haushaltspolitische Sprecher der FDP-Fraktion.

Die FDP-Wissenschaftspolitikerin Almuth von Below-Neufeldt warnt die Landesregierung davor, die Kostensteigerungen beim Bau auf dem Rücken der Studenten abzuwälzen. „Man sollte nicht nur davon reden, Geld in Köpfe statt in Beton zu investieren. Jetzt muss man am Beispiel Lüneburgs beweisen, dass man sich auch danach richtet.“ Die explodierten Baukosten dürften auf keinen Fall zu einer Einschränkung der Lehre für die Studenten führen.