FDP-Fraktion legt Gesetzentwurf zum Abitur nach 12 oder 13 Jahren vor – Hängepartie für Schüler und Eltern beenden

Hannover. Die FDP-Fraktion hat im Landtag am Morgen einen Gesetzentwurf zum Abitur nach 12 oder 13 Jahren vorgelegt. Er sieht vor, dass die Schüler selbst entscheiden können, ob sie das Abitur nach 12 oder 13 Jahren absolvieren möchten. „Wir sind die Hängepartie von Rot-Grün leid“, sagte FDP-Bildungspolitiker Björn Försterling. „Rot-Grün muss Schülern und Eltern gegenüber endlich ehrlich sein und darf sich nicht mehr hinter einer Expertenrunde verstecken.“

 

 

Die Mutlosigkeit der Kultusministerin gehe zulasten der Schüler, kritisierte Försterling. „Und sie geht zulasten der Gymnasien. Das ist offensichtlich auch das Ziel der rot-grünen Landesregierung.“ Anders sei es nicht zu erklären, dass eine Entscheidung, die bei den Gesamtschulen im Schnelldurchlauf erfolgt sei, bei den Gymnasien auf die lange Bank geschoben werde. „Hier soll ein weiterer Wettbewerbsnachteil für Gymnasien konstruiert werden“, stellt der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion fest.

 

 

Die FDP im Landtag plädiert dafür, die Schüler nach der 10. Klasse selbst entscheiden zu lassen, ob sie das Abitur nach 12 oder 13 Jahren absolvieren wollen. Die Fraktion hatte bereits im September auch einen konkreten Vorschlag zur Stundentafel vorgestellt, bei dem die Schüler auch in den Jahrgängen 5 bis 10 entlastet werden. „Dabei geht es gar nicht um weniger Schulstunden, sondern um weniger Druck“, sagte Försterling. Er forderte SPD und Grüne auf, endlich zu handeln und Eltern und Schüler nicht weiter im Regen stehen zu lassen.

Der Gesetzentwurf zum Abitur nach 12 oder 13 Jahren

Und: Die Ausgabe der Liberalen Argumente zum Thema: Liberale Argumente 01_2014