Gabriela König: In Niedersachsen wird überdurchschnittlich viel geforscht und entwickelt

Hannover. In Niedersachsen wird im internationalen Vergleich überdurchschnittlich viel geforscht und entwickelt. Das geht nach Angaben der FDP-Wirtschaftspolitikerin Gabriela König aus der neuen Studie des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung (NIW) hervor. „Niedersachsen ist und bleibt ein attraktiver Forschungsstandort. Das liegt auch daran, dass wir in die richtigen Zukunftsfelder investieren, wie zum Beispiel CFK-Nord in Stade oder das Zentrum für Biomedizin in Hannover”, so König. Gerade jungen Unternehmen machen wir es leichter, in Forschung und Entwicklung zu investieren.

König warf der SPD vor, das eigene Bundesland schlecht zu reden. „Mich wundert das immer wieder: Es kann doch nicht Aufgabe einer Opposition sein, immer wieder Wirtschaft und Forschung im eigenen Land schlecht zu machen, zumal sich im Bericht des NIW zahlreiche positive Beispiele für die Entwicklung Niedersachsens finden.” Die wirtschaftspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion freut sich, dass laut NIW-Bericht vor allem kleine und mittlere Betriebe in der Innovations- und Technologiepolitik des Landes besonders berücksichtigt werden. „Wir geben dem Mittelstand in Niedersachsen damit Perspektiven”, sagt König.

Langfristig müsse darauf geachtet werden, dass auch in Zukunft genügend Fachkräfte zur Verfügung stünden. „Gerade in den Ingenieurswissenschaften zeichnen sich hier Schwierigkeiten ab”, meint König, „wir steuern heute schon gegen: Mit der Initiative für die so genannten MINT-Fächer hoffen wir auf mehr hochqualifizierte Fachkräfte in diesem Bereich in den kommenden Jahren.” Unter dem Begriff MINT-Fächer fasst man die Fachgebiete Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zusammen. Desweiteren sei das Land in den kommenden Jahren auf eine Willkommenskultur und eine erleichterte Zuwanderung von Fachkräften angewiesen, so die FDP-Wirtschaftspolitikerin.

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Die komplette Studie des NIW