Gabriela König: Ladenöffnungszeiten in Niedersachsen denen der Nachbar-Bundesländer anpassen

Hannover. Die FDP-Wirtschaftspolitikerin Gabriela König hat dafür plädiert, die Ladenöffnungszeiten in Niedersachsen denen der Nachbarbundesländer anzupassen. „In Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein gibt es teilweise weniger Einschränkungen als bei uns. Hier sollte Niedersachsen auf den gleichen Stand kommen”, sagte König im Niedersächsischen Landtag.

Die wirtschaftspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion sprach von skurrilen Regelungen, die bei den Bürgern eher zu einem Schmunzeln über die Bürokratie führten. „Wenn der Bäcker am Sonntag unbelegte Brötchen nur für drei Stunden, der Konditor belegte Brötchen aber länger verkaufen darf, aber wiederum keine unbelegten, kann man das niemanden mehr erklären. Da wiehert der Amtsschimmel.”

Ebensowenig leuchte die Regelung zu den Waschanlagen ein. „An der Tankstelle in Hamburg-Neugraben kann man sonntags sein Auto waschen. Nur sieben Kilometer weiter in Neu-Wulmstorf bleibt die Waschanlage sonntags geschlossen.” König meinte: „Wir wollen hier in Niedersachsen nicht mehr und nicht weniger als in den umliegenden Ländern.”