Gero Hocker: Änderung bei Beleuchtung von Windkraftanlagen führt nicht zu mehr Akzeptanz – Grünen Windkraftwahn stoppen

Hannover. Der energiepolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Gero Hocker, sieht in einer Änderung der Beleuchtung an Windkraftanlagen keine ausreichende Maßnahme für eine bessere Akzeptanz von Windenergie in der Bevölkerung. „Die Befeuerung der Windkraftanlagen ist nur eines von vielen Beeinträchtigungen für Mensch und Natur durch die Windenergie in Niedersachsen“, sagte Hocker. Die hohe Zahl der Anlagen belaste die Menschen auf vielerlei Art, etwa durch Immobilienentwertung, Infraschall und Schlafentzug sowie den Eingriff in das Landschaftsbild und den Tod von Millionen von Säugetieren. „Sie erreichen mit ihrem Antrag also gar nichts: auch künftig werden die Menschen die Energiewende ablehnen, weil sie stümperhaft auf den Weg gebracht wird“, so der FDP-Abgeordnete im Landtag.

Er forderte die Landesregierung auf, den gegen die Interessen der Bürger durchgedrückten Windkrafterlass zurückzunehmen und sich für eine Reform des EEG einzusetzen statt sich nun um kleine Schadensbegrenzung zu kümmern. Angesichts nicht ausreichender Transportmöglichkeiten und nicht vorhandener Speichertechnologien immer neue Windmühlen zu bauen, die Strom erzeugen, sei nur Geldverbrennung. Hocker: „Es ist endlich an der Zeit die unerträgliche Verspargelung Niedersachsens aufzuhalten.“

Hintergrund: Im Landtag wurde am Mittwoch über einen Antrag abgestimmt, der vorsieht, Windanlagen nur noch dann zu beleuchten, wenn sich ihnen ein Flugzeug nähert.