Gero Hocker: Angelverbote – Landesregierung muss sich zur Gewässerpflege bekennen

Hannover. Eine klare Absage an geforderte Angelverbote erwartet FDP-Umweltpolitiker Gero Hocker von der niedersächsischen Landesregierung: „Nachdem sich die SPD-geführte Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern klar gegen die Forderung der Tierschutzorganisation Peta nach einem generellen Angelverbot gestellt hat, wäre ein solches Zeichen auch für die Angler in Niedersachsen mehr als angebracht. Leider bleibt die Niedersächsische Landesregierung dies schuldig.“ Stattdessen lasse der Ministerpräsident Umweltminister Wenzel weiterhin bei der Prüfung von Angelverboten an hunderten Kilometern niedersächsischer Gewässerabschnitte gewähren – mit unvorhersehbaren Folgen für deren Pflege. „Stephan Weil muss sicherstellen, dass die Grünen nach den Landwirten nun nicht auch noch die Angler ins Visier ihrer ideologisierten Politik nehmen. Die weitaus meisten Menschen, die in Niedersachsen angeln, tun dies verantwortungsbewusst, regelkonform und im Einklang mit ihrer Umwelt“, warnt Hocker abschließend.

Hintergrund: Im Rahmen einer Klage gegen Angler thematisiert die Tierschutzorganisation Peta erneut ein generelles Angelverbot für deutsche Gewässer. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) und Innenminister Lorenz Caffier (CDU) haben dieser Forderung bereits eine Absage erteilt. In Niedersachsen werden unterdessen weiterhin Angelverbote durch Landesbehörden geprüft.