Gero Hocker: Das EEG muss weg – Verbraucher und Unternehmen zahlen die Zeche für schlechte Förderpolitik

Hannover. Der energiepolitische Sprecher der FDP-Fraktion Gero Hocker erneuert seine grundlegende Kritik am EEG. „Der neuerliche Anstieg der Umlage beweist, dass die Förderung der Erneuerbaren gewaltig aus dem Ruder läuft. Es kann nicht sein, dass Verbraucher und Unternehmen die Zeche zahlen für ein schlechtes Gesetz“, ärgert sich der FDP-Politiker. Es sei Hocker zufolge dem völlig ungebremsten Zubau von EE-Anlagen geschuldet, dass die Stromrechnung für jeden Haushalt nun zum wiederholten Male steigt – diesmal um etwa 60 Euro jährlich.

„Wer Erneuerbare Energie produziert, kann 20 Jahre lang den Stromkunden so viel Strom in Rechnung stellen, wie er nur produzieren kann – zu staatlich garantierten Preisen. Es ist wenig erstaunlich, dass dieses absurde Förder-Gesetz zu so drastischen Kostenexplosionen führt“, erklärt der FDP-Energieexperte. Der Systemwechsel bei der Förderung der Erneuerbaren sei Hocker zufolge überfällig. Hocker: „Die zentrale staatliche Planung Energieerzeugung hat offenkundig versagt. Jetzt brauchen wir Wettbewerb zwischen den Energieformen, damit die Kosten für die Stromkunden sinken.“ Die FDP sei noch immer die einzige Partei, die dazu ein fertiges Konzept vorgelegt hat.