Gero Hocker: Eigentümer müssen für Lasten der Energiewende angemessen entschädigt werden

Hannover. Der FDP-Umweltpolitiker Gero Hocker fordert eine angemessene Entschädigung für Haus- und Grundstückseigentümer sowie Landwirte für die Lasten der Energiewende. „Trassen ohne Kompensation für die Grundstückseigentümer ist Beschlagnahme und Zwangskonfiszierung – mit anderen Worten: Raub. Unser Rechtsstaat darf das nicht hinnehmen“, sagte Hocker am Donnerstag im Landtag. Mittlerweile bedrohe die Energiewende die Existenz vieler Menschen, da ihr Wohneigentum als Altersvorsorge bedroht ist.

Für Landwirte bedeute darüber hinaus der Trassenverlauf eine Minderung der regelmäßigen Nutzung des Produktionsfaktors Boden. Deshalb sei es auch nicht mit einer einmaligen Ausgleichszahlung getan, betonte Hocker. „Die Quadratmeter, auf denen die Trasse verlaufen soll, fehlen ja nicht nur einmalig, sondern jedes Jahr. Ein Ausgleich für den entgangenen Ertrag wäre angemessen.“