Hammelsprung und Zwischenrufe – 55 Schüler lernen Parlamentsarbeit der FDP-Fraktion kennen

Hannover. Eigentlich ist es im Landtag doch wie in der Schule. Ein manchmal etwas rauher Umgangston, Unruhe, Zwischenrufe – all das kennen Nele (16), Martje (18) und Erik (13) auch aus ihren Schulklassen. „Dass die Abgeordneten öfter mal ermahnt werden müssen, hätte ich nicht gedacht“, sagt Erik. Allerdings einen Unterschied gibt es dann doch: „Die Politiker dürfen auf ihren Handys und Tablets tippen“, erkennt Alex aus Ganderkesee etwas neidisch.

Die 55 Schülerinnen und Schüler aus ganz Niedersachsen im Alter von zehn bis 18 Jahren konnten neben dem Besuch der Plenarsitzung im Landtag auch selbst als Fraktion arbeiten. In drei Gruppen erarbeiteten sie in Fraktionssitzungen Anfragen zu den Themen Datenschutz und Schüleraustausch sowie über die Rückkehr zum Abitur nach dreizehn Jahren.

 

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Am Ende stimmten die Schüler in einer eigenen Plenardebatte mit einem Hammelsprung über den Gewinner-Antrag ab, der von der FDP-Fraktion auch in den Landtag eingebracht werden soll. Die Bildungsthemen erhielten dabei letztendlich gleich viele Stimmen. Ein Presseteam begleitete die Arbeit der „FDP-Schülerfraktion“ mit Interviews, Fotos und der Erarbeitung dieser Pressemitteilung.

Das Fazit der Schüler: „Politik rückt durch diesen Tag viel näher. Die bevorstehende Europawahl nehme ich jetzt viel ernster“, sagt Martje. Ihre Freundin Nele stellt fest: „Politiker sind auch nur Menschen.“ Und Erik ist überrascht: „Ich hatte mir Politik viel langweiliger vorgestellt.“

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