Hermann Grupe fordert Kehrtwende in der Wolfspolitik: Endlich handeln statt nur reden!

Hermann Grupe, fordert die Landesregierung auf, bei der Wolfsbekämpfung endlich zu handeln: “Seit 2017 wurden in Niedersachsen 1.054 Schafe gerissen, davon 402 Tiere hinter einem Schutz. Besenderte Wölfe: Null. Unschädlich gemachte Wölfe: Null. Die von Minister Lies versprochene Vereinfachung von Abschüssen durch das neue Bundesnaturschutzrecht findet nicht statt. Die Niedersächsische Weidetierhaltung wird dem Wolf geopfert, wenn die Landesregierung ihre Wolfspolitik nicht umgehend grundlegend ändert”, sagte Grupe im Landtag. 

Er erinnert daran, dass Minister Lies ein Ende individueller Abschussgenehmigungen versprochen hatte, die entsprechende Regelung aber noch immer schuldig bleibt: “Der Rodewalder Rüde galt als unverwechselbar und er konnte nicht geschossen werden. Aktuell sind drei Durchschnittswölfe freigegeben, die ebenfalls nur individuell gejagt werden dürfen. Das ist vollkommen realitätsfern”, so Grupe. Er fordert eine Kehrtwende der Landesregierung und eine Wolfsverordnung, die Jägern Rechtssicherheit gibt und die Weidetierhalter wirksam schützt: “Die Wölfe sind in Niedersachsen so sicher, wie in Methusalems Schoss und die Weidetiere nach wie vor Freiwild. Die Landesregierung tut nichts dagegen. Minister Lies muss endlich handeln”, so Grupe.

Hintergrund: In einer aktuellen Stunde im Landtag forderte die FDP-Fraktion eine Kehrtwende in der Wolfspolitik der Landesregierung.