Hillgriet Eilers: Neue Perspektiven schaffen – Ostfriesland zu einer Region der Gewinner machen

Die Emder Landtagsabgeordnete der Freien Demokraten, Hillgriet Eilers, hat der Landesregierung eine Politik der vergebenen Chancen für Ostfriesland vorgeworfen.  „Der Wirtschaftsminister hat keinen kurz- und mittelfristigen Plan für die Küstenregion. Wir dürfen nicht länger, wie bei Tesla oder bei der Ansiedlung einer Batteriefabrik, stets das Nachsehen haben“, konstatierte Eilers. Die Ankündigung des Windkraftherstellers Enercon, Arbeitsplätze in der Region abzubauen, müsse ein deutliches Signal sein, endlich klare Perspektiven für die Menschen in Ostfriesland zu entwickeln. Dazu gehörten mehr Angebote für Qualifizierung und Weiterbildung, um die Chancen auf Arbeit und Beschäftigung zu erhöhen ebenso, wie umfassende Strategien für eine bessere Wirtschafts-, Energie- und Landwirtschaftspolitik. „Wir müssen mutiger und neu denken, um bei möglichen Ansiedlungen endlich Gewinner zu sein“, forderte Eilers. Die Krise der Region gehe weit über Enercon hinaus.

Die hafen- und schifffahrtspolitische Sprecherin der Fraktion der Freien Demokraten appellierte an die Landesregierung, die Region bei der künftigen Ansiedlungspolitik des Landes stärker in den Fokus zu rücken. „Sonntagsreden, die den Menschen jetzt ohnehin nicht mehr helfen, sind genug gehalten. Es wird Zeit für eine Politik des Handelns“, sprach sich Eilers für einen ambitionierten Ostfrieslandplan aus.

Hintergrund: In einer Dringlichen Anfrage hat die Fraktion der Freien Demokraten die Landesregierung zu ihren Plänen für die Region Ostfriesland befragt.