Hillgriet Eilers: Offene Fragen zügig und lückenlos aufklären – Kooperation mit Nordseeanrainern vertiefen und Gesamtkonzept für Schifffahrt vor der Küste entwickeln

Zur Havarie des Containerschiffes MSC Zoe erklärt die Sprecherin der FDP-Fraktion für Häfen und Schifffahrt, Hillgriet Eilers: „Es gibt viele offenen Fragen, die von den Verantwortlichen jetzt zügig und lückenlos beantwortet werden müssen. Bis dahin sollten wir uns vor allzu schnellen Schuldzuweisungen hüten“, so Eilers in der Landtagsdebatte am Donnerstag.

Große Sorgen machen nicht nur die verlorenen Container mit Gefahrgut, sondern auch alle anderen. „Der Abfall aus der Havarie muss bis zum letzten Rest aus dem Meer entfernt werden. Wenn die Ursache für dieses Unglück geklärt ist, werden wir klären müssen, wer die Kosten für die Beseitigung des Abfalls zu tragen hat.“

Es gelte, aus den Erkenntnissen, die im Zuge der Aufklärung über diese und anderen Havarien gewonnen werden, tragfähige Konzepte zu entwickeln, die das Wattenmeer schützen, aber auch ökonomische Anforderungen berücksichtigen. „Das geht am besten in Kooperation mit den anderen Küstenländern aber auch mit den Nordeeanrainern“, so Eilers weiter. Sie dankte in ihrer Rede ausdrücklich den vielen Ehrenamtlichen, die helfen, die verschmutzten Strände zu reinigen.

Hintergrund: Bei einer Havarie des Containerschiffes MSC Zoe sind mindestens 280 Container mit unterschiedlicher Ladung auf dem Weg von Antwerpen nach Bremen über Bord gegangen. Daraus folgte eine erhebliche Verschmutzung des Wattenmeeres.