Hochschulen müssen internationaler werden – Antrag der FDP-Fraktion im Wissenschaftsausschuss

Hannover. Niedersächsische Hochschulen sollten sich nach Ansicht der FDP-Fraktion noch stärker international vernetzen. Die Fraktion hat am Nachmittag im Wissenschaftsausschuss einen entsprechenden Antrag eingebracht. Die FDP-Wissenschaftspolitikerin Almuth von Below-Neufeldt sagt: „Wir brauchen mehr Kooperationen und eine Strategie, wie wir die Hochschulen internationaler ausrichten.” Dazu müssten auch Gelder entsprechend gebündelt werden. „Der Austausch von Wissen und Erfahrungen ist wichtig für eine starke Wissenschaft und schließlich für eine starke Gesellschaft”, so von Below-Neufeldt.

Sinnvoll sei es etwa, Schwerpunkte im Bereich der Offshore-Energiegewinnung zu bilden. Die langen Küstenabschnitte und die bereits vorhandene Expertise böten sich geradezu für einen solchen Schwerpunkt an. „Kenntnisse können so ausgetauscht und Niedersachsen im internationalen Vergleich gestärkt werden”, sagte die wissenschaftspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion.

Im Wintersemester 2011/2012 studierten in Niedersachsen 14.800 ausländische Studenten. An den Hochschulen bestehen bereits insgesamt 1.500 internationale Kooperationen. Diese bereits vorhandenen Strukturen und die dort gemachten Erfahrungen könnten, so die FDP-Abgeordnete, für die Entwicklung der Internationalisierungsstrategie genutzt werden.