Hocker kritisiert Eintreten der Grünen für Nordsee-Pipeline – „400-Kilometer-Pipeline weder sinnvoll noch ökologisch“

Hannover. Der FDP-Umweltpolitiker Gero Hocker wundert sich darüber, dass die Grünen im Landtag nach wie vor für eine Abwasser-Pipeline in die Nordsee eintreten. Hintergrund ist die Debatte über die Salzwasser-Entsorgung der Firma Kali und Salz in Nordhessen. „Dass sich ausgerechnet die Grünen dafür stark machen, das Abwasser ins Weltnaturerbe Wattenmeer zu kippen, wundert mich schon sehr. Ich halte es nicht für sinnvoll und schon gar nicht für ökologisch, wenn den Menschen an der Nordsee das Abwasser vor die Füße gekippt wird“, meint Hocker.

Der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion pocht darauf, die Firma Kali und Salz in die Verantwortung zu nehmen. „Zunächst müssen alle Potenziale genutzt werden, so umweltgerecht wie möglich zu produzieren. Es muss das Prinzip „Vermeidung vor Transport“ gelten“, so Hocker. „Wer als Lösung nur eine millionenschwere und 400 Kilometer lange Pipeline in die Nordsee vorschlägt, macht es nicht nur sich, sondern auch dem Unternehmen sehr einfach.“