Start-up, Niedersachsen!

Neue Wertschöpfungsketten, disruptive Technologien und innovative Geschäftsmodelle sind Treiber der digitalen Transformation in Deutschland und in Niedersachsen. Eine dynamische und innovative Gründerszene ist hierbei von entscheidender Bedeutung. Sie liefert Impulse, hinterfragt Bestehendes und schafft Neues. Niedersachsen hat hier enormes Potenzial, das aber bisher nicht ausgeschöpft wird. Unser Bundesland rangiert aktuell nur im Mittelfeld und fällt laut aktuellem Deutschen Start-up-Monitor weiter ab. Das wollen wir ändern.
Die Studie „Start-up, Niedersachsen! Status-quo-Analyse, Perspektiven und Handlungsempfehlungen für das Gründerökosystem in Niedersachsen“ liefert dazu Analyse und Handlungsempfehlungen gleichermaßen.
Fazit: Die Landesregierung ist in ihren Bestrebungen für Start-ups in Niedersachsen bemüht, denkt dabei aber häufig zu klein, zu kurzsichtig und nicht über den Tellerrand hinaus. Das Thema muss auch in Verknüpfung mit anderen politischen Themen mitgedacht werden. Egal ob Digitalisierung, Integration oder sozialer Zusammenhalt: Die Start-up-Förderung und Unterstützung unternehmerischer Initiative ist ein wichtiger Beitrag, um die Herausforderungen innovativ zu bewältigen.
Das Tempo ist bisher zu langsam und es fehlt an klaren Prioritäten. Niedersachsen sollte sein finanzielles Engagement für verschiedene Fördermöglichkeiten im Bereich des Ökosystems generell ausweiten.

Was braucht Niedersachsens Start-up-Ökosystem?

1.) Gründerkonsens – Fraktionsübergreifende Strategie bzw. Vision der Landesregierung, die über die aktuelle Legislatur hinausgeht
2.) Start-up-Zentren stärken und ausbauen
3.) Gründerstipendien einführen
4.) Coworking-Spaces in jeder Stadt
5.) Hochschulen zu Hotspots für Start-ups machen
6.) Niedersachsen als Labor für digitale Verwaltung

Hier finden Sie das ausführliche Gutachten: 2018-11-16_Gutachten FDP Fraktion im Nds Landtag – Start-up Niedersachsen! (Prof. Dr. Jörg Lahner und Philip Mertes)_final