Jan-Christoph Oetjen: Deichsicherheit muss bei einer Elbvertiefung im Mittelpunkt stehen

Hannover. In der Debatte um die Elbvertiefung muss dem FDP-Abgeordneten Jan-Christoph Oetjen zufolge die Deichsicherheit im Vordergrund stehen. Oetjen sagte im Landtag: „Die Deichsicherheit ist das wichtigste Interesse der Menschen in der Region. Sie ist für uns nicht verhandelbar.” Oetjen hätte sich gewünscht, dass auch die Kommunen die Deichsicherheit in einem transparenten Verfahren hätten nachvollziehen können. „Leider ist der Bund diesem Wunsch aus Niedersachsen nicht gefolgt.”

Ein ganz besonderes Augenmerk gelte der Verschiebung der Brackwassergrenze. „Es besteht eine große Sorge, dass sie sich stärker verschiebt, als von den Hydrologen angenommen. Es darf aber auf keinen Fall zu schlechteren Bedingungen für den Obstbau im Alten Land kommen”, forderte Oetjen. Es sei kein Einvernehmen möglich, wenn die Süßwasserversorgung nicht sichergestellt werde. Auch ohne die Vorlage der Beweissicherungsberichte der Jahre 2007 bis 2011 könne es keine Einvernehmenserteilung geben. „Zur Not muss die Frist verlängert werden, bis diese Bericht vorliegen”, so der FDP-Abgeordnete.