Jan-Christoph Oetjen: Süßwasserversorgung im Alten Land muss auch bei einer Elbvertiefung gewährleistet bleiben

Hannover. Der FDP-Abgeordnete Jan-Christoph Oetjen hat in der Landtagsdebatte um die Elbvertiefung eine sorgfältige Prüfung gefordert. „Es geht um klare Kriterien, anhand derer eine möglich Elbvertiefung geprüft wird. Sollte es bis zum Fristende am 31. März noch kein Ergebnis geben, dann ist das auch kein Beinbruch. Entscheidend ist, dass gründlich geprüft wird und es am Ende keine bösen Überraschungen gibt”, sagte Oetjen. Die Süßwasserversorgung im Alten Land müsse für die Obstbauern unbedingt gewährleistet bleiben. „Ansonsten kann es keine Zustimmung Niedersachsens geben”, machte der FDP-Politiker deutlich.

Gleiches gelte für die Deichsicherheit. Hier müsse mit dem Bund noch über die einzelne Maßnahmen gesprochen werden. Schließlich seien höhere und stärkere Deiche nötig. „Wir begrüßen auch, dass der FDP-Landesumweltminister in der Frage der Vorlandaufspülung im Bereich des Alten Landes eine Prüfung zugesagt hat”, meinte Oetjen. „Wir können die Sorgen der Menschen in der Region gut verstehen und nehmen sie ernst. Deshalb kann es auch nur eine Entscheidung geben, die Menschen vor Ort zufrieden stellt.”