Jan-Christoph Oetjen: Verbot von Hells-Angels-Symbolen richtig – Kampf gegen organisierte Kriminalität darf aber nicht zur reinen Show werden

Hannover. Der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Jan-Christoph Oetjen, begrüßt das Verbot der Hells-Angels-Symbole. „Es ist richtig, das entschiedene Vorgehen gegen die Hells Angels aus Hamburg auch in Niedersachsen zu übernehmen. Fraglich ist jedoch, ob nicht auch andere Rockerbanden der organisierten Kriminalität, wie etwa Bandidos oder Mongols, in gleicher Weise behandelt werden müssten“, so der FDP-Innenexperte. Vor allem aber dürfe der Kampf gegen die organisierte Kriminalität nicht zur reinen Show-Veranstaltung werden. Oetjen: „Rockerbanden sind gut im öffentlichen Raum sichtbar und ein Vorgehen gegen die Sichtbarkeit ist populär. Große Gefahren im Bereich der organisierten Kriminalität gehen aber auch von anderen Akteuren aus, wie z.B. den sogenannten M-Kurden.“