Jörg Bode: VW schadet seinem Image in Europa massiv und verspielt das Vertrauen der Kunden – Weil und Lies müssen den VW-Vorstand zur Ordnung rufen

Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Jörg Bode fordert Ministerpräsident Weil und Wirtschaftsminister Olaf Lies auf, sich bei VW für eine Korrektur des aktuell in Europa eingeschlagenen Kurses hinsichtlich des Umgangs mit dem Abgasskandal einzusetzen. „Es reicht nicht aus, wenn Ministerpräsident Weil jetzt Krokodilstränen über das Agieren des VW-Vorstandes vergießt. Er muss den VW-Vorstand im Aufsichtsrat zur Ordnung rufen und seiner Verantwortung als strategischer Gesellschafter gerecht werden“, so Bode. Der Konzern solle die juristischen Spitzfindigkeiten stoppen und stattdessen auf die geschädigten Verbraucher zugehen. Bode: „Es ist doch niemandem zu erklären, dass man gegenüber den Bundesbehörden und der Landesregierung zugibt, dass die Fahrzeuge nicht den gesetzlichen Ansprüchen genügen, beim Kunden und Verbraucher davon aber nichts mehr wissen will. Ministerpräsident Weil darf im Aufsichtsrat nicht zulassen, dass dieses doppelte Spiel des VW-Vorstandes fortgesetzt wird.“

Hintergrund: Die neue Strategie von VW beim Umgang mit dem Abgasskandal innerhalb Europas ist es, sich auf Gesetzeslücken zu berufen und somit keinerlei Fehlverhalten einzugestehen. Für die europäischen Kunden würde dies einen Wegfall jeglicher Entschädigungen bedeuten.