König begrüßt UVN-Verkehrskonzept – „Es geht nicht nur um Betonplatten, sondern um die Einkommen von Familien“

Hannover. Die Verkehrspolitikerin Gabriela König sieht im Verkehrskonzept der UVN einen wichtigen Anstoß für die künftige Verkehrspolitik in Niedersachsen. „Auch in den kommenden Jahren brauchen wir massive Investitionen in die Infrastruktur. Dabei geht es nicht nur um ein paar Betonplatten, sondern um die Einkommen von Familien in den kommenden Jahrzehnten”, sagt König. So werde zum Beispiel der Ausbau der A20 einen weiteren wichtigen Schub für die Wirtschaft im Nordwesten bringen. „Wer nicht mehr investiert, verliert”, macht König deutlich. Und das werde dann nicht nur für die Wirtschaft, sondern in der Folge auch für tausende Arbeitnehmer zu einem großen Problem.

König zufolge legen die Unternehmerverbände mit ihrem Verkehrskonzept den Finger in die Wunde der rot-grünen Landesregierung. „Das Prinzip des ‚Durchwurschtelns‘ wird nicht über Jahre tragen. In Sachen Autobahnausbau wird aus einem grünen Nein und einem sozialdemokratischen ‚ein bisschen‘ noch lange keine zukunftsfähige Politik”, meint die verkehrspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion. Zumal auch in der Zukunft reiner Erhalt und Instandsetzung von Infrastruktur nicht ausreichten, auch der Neubau von Straßen bleibe wichtig. „Bei wichtigen Projekten stehen wir in Konkurrenz zu anderen Bundesländern. Die Landesregierung muss also statt zögernd und zaudernd eindeutig und offensiv für niedersächsische Infrastrukturmaßnahmen werben”, so König.

Die FDP-Verkehrspolitikerin begrüßt auch den Hinweis der UVN auf das Schiffshebewerk Lüneburg-Scharnebeck. Die FDP-Politikerin plädiert dafür, das zusätzlich vom Bund zur Verfügung gestellte Geld für Infrastruktur in das Schiffshebewerk zu investieren. „Der Ausbau hat für die Region wirtschaftlich eine enorme Bedeutung. Schließlich sichert das Schiffshebewerk den Gütertransport über den Elbe-Seitenkanal.”