Landtag debattiert über Erwachsenenbildung – Grascha: Rot-Grün betreibt nur Klientelpolitik für angehende Akademiker

Hannover. In der Landtagsdebatte über Erwachsenenbildung hat FDP-Parlamentsgeschäftsführer Christian Grascha Rot-Grün eine Klientelpolitik für angehende Akademiker vorgeworfen. „Rot-Grün gibt den Hochschulen mehr Geld und streicht die Studienbeiträge für Studenten. Zugleich verweigert die Landesregierung der Erwachsenenbildung Planungssicherheit. Von der Erwachsenenbildung profitieren häufig gerade Menschen mit geringem Einkommen. Rot-Grün handelt hier nicht sozial“, kritisierte Grascha.

Die Landesregierung lasse die Erwachsenenbildung regelrecht im Stich. „Die Landesmittel steigen nicht. Stattdessen wird mit dem Begriff ‚Bestandsaufnahme‘ erst einmal herumlaviert und das Thema damit auf die lange Bank geschoben“, sagte Grascha. Die Einrichtungen müssten befürchten, dass die Mittel wie in den 90er Jahren wieder gekürzt würden.

Diese Politik hätten viele tausend Engagierte nicht verdient, die in der Erwachsenenbildung eine herausragende Arbeit leisteten. „Es reicht nicht, in Sonntagsreden über das lebenslange Lernen zu sprechen. Man muss auch die politischen Weichen dafür stellen“, so der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion.