Gründer

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Unternehmensgründungen sind wie die Hefe im Teig moderner und ausgereifter Volkswirtschaften. Denn Gründungen bringen Dynamik in eine Wirtschaft: Sie werden meist von Innovationen angetrieben und bringen weitere Innovationen, Dienstleistungen und neue Netzwerke hervor. Sie üben Druck auf etablierte Unternehmen aus und fördern so den Wettbewerb um die besten Geschäftsmodelle, die besten Produkte und die besten Dienstleistungen. Und sie zwingen diese Unternehmen, ihrerseits innovativ zu bleiben, sich ständig anzupassen und sich nicht auf dem Erfolg früherer Tage auszuruhen. So verbessert sich die Wettbewerbsfähigkeit, es entstehen neue Arbeitsplätze und der Wohlstand wächst.

Mut zur Selbständigkeit

Deshalb brauchen wir eine neue Gründerzeit für Niedersachsen, um mutige Menschen, die für ihre Ideen brennen, stärker zu unterstützen anstatt auszubremsen. Die Gesellschaft muss sie ermutigen, mit ihren Ideen den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Dafür müssen wir auch ein Klima der zweiten und dritten Chance schaffen. Während in Amerika beispielsweise die Erfahrung des Scheiterns und das Lernen daraus bei vielen Investoren wichtige Auswahlkriterien für Gründer sind, werden einmal gescheiterte Unternehmer hierzulande stigmatisiert – teilweise ein Leben lang. Hat man hingegen Erfolg, gerät man umgehend in das Visier von Neidern und Umverteilern.

Für eine neue Gründerzeit in Niedersachsen

So kann kein Pioniergeist aufkommen, den wir in Niedersachsen und Deutschland so dringend brauchen. Das müssen wir ändern – durch ein gründungsfreundliches politisches Klima, mehr Engagement für Ideen und kluge Köpfe, einen einfachen Staat und flankierende finanzielle Konzepte und Strukturen.

Auch in diesem Sommer sind wir deswegen im Bundesland unterwegs, um den Gründergeist zu entfachen.