Landwirtschaft

Mähdrescher

Die landwirtschaftlichen Betriebe sind das wirtschaftliche Rückgrat auf dem Land. Eine unternehmerische und von Bürokratie entlastete Landwirtschaft muss in Niedersachsen eine Zukunft haben. Landwirte, Jäger und Angler sind die wahren Naturschützer – ihre Arbeit in der Natur darf nicht eingeschränkt werden. In Zeiten einer wachsenden Entfremdung zwischen Verbrauchern auf der einen und Landwirtschaft auf der anderen Seite stehen Qualität landwirtschaftlicher Erzeugnisse und Umstände der Tierhaltung immer stärker im Vordergrund. Wir sehen dabei den Ökolandbau als wichtigen Impulsgeber zur Überwindung dieses Spannungsfeldes – aufgrund des mit ihm verbundenen Flächenbedarfs wird er die konventionelle Landwirtschaft und die Intensivtierhaltung jedoch nicht ersetzen, sondern lediglich ergänzen können. Wir finden, dass die Qualität der Tierhaltung keine Frage der Betriebsgröße, sondern eine Frage des Haltungsmanagements ist. Wir setzen uns daher für eine Versachlichung in der Diskussion um die verschiedenen Formen der Tierhaltung ein.

Miteinander von Landwirtschaft und Politik

Kleinere wie größere Betriebe dürfen nicht durch eine überzogene Verbots- oder Zertifizierungspolitik hinsichtlich ihrer Investitionsfähigkeit überfordert werden. Dies hätte am Ende nur Verlagerungen der landwirtschaftlichen Erzeugung ins weniger um den Tierschutz bemühte Ausland zur Folge. Aus Sicht des Tierschutzes ist dies kontraproduktiv. Bei den Herausforderungen der nächsten Jahre, gehe es um Tierwohl, Antibiotika, Preisbildung, Düngerecht oder auch das Wolfsmanagement, setzen wir auf eine Politik mit statt gegen die Landwirtschaft in Niedersachsen.