Statement von Björn Försterling zur Auswertung der Testwoche durch Kultusminister Tonne

Björn Försterling

Kultusminister Tonne stellte heute die Ergebnisse aus der Testwoche an den niedersächsischen Schulen vor und erläuterte, wie der Schul- und Testbetrieb nach den Ferien aussehen werde. Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Björn Försterling:

"Wir begrüßen, dass Selbsttests nun zu Hause stattfinden sollen und diese auch für die Teilnahme am Unterricht verpflichtend  sind - was die CDU-Fraktion in der vergangenen Woche im Landtag noch abgelehnt hat. Leider reicht die geplante Zahl der Tests noch immer nicht aus. Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb für die Wiedereröffnung von Einkaufsmöglichkeiten ein Test für 12 Stunden gilt und der gleiche Test in Schulen für mehrere Tage Sicherheit geben soll. Auch muss Minister Tonne erklären, weshalb er einen Nachweis über das Testergebnis nicht digital machen lässt. Apps, die für den Einzelhandel entwickelt wurden, eröffnen diese Möglichkeiten.

Minister Tonne muss nun auch die nächsten Schritte gehen: In seinen Testplänen fehlen noch Kindertagesstätten und Krippen. Auch kommt es nun darauf an, die dringend notwendigen Begleitmaßnahmen an Schulen umzusetzen: Wir brauchen noch immer Luftfilter- und Luftreinigungsanlagen sowie Trennwände, um Ansteckungsrisiken weiter zu minimieren. Für einen sicheren Schulweg muss der Schülerverkehr durch einen versetzten Unterrichtsbeginn und die Verstärkung der Verkehrsmittel entzerrt werden. Es ist unerklärlich, dass Investitionen in einen sicheren Unterricht und damit in die Chancen der nächsten Generation noch immer so zögerlich und langsam vorangehen."

 

Franz Teresiak
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