Roland Riese: Neues Krebsregister für Niedersachsen sorgt für bessere Früherkennung und bessere Behandlung

Hannover. Das Krebsregister in Niedersachsen soll ausgeweitet werden. Das geht aus einem Gesetzentwurf von FDP und CDU im Landtag hervor. „Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Mit dem neuen Krebsregister wird der Kampf gegen die tückische Krankheit effektiver”, sagt Roland Riese, sozialpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion. In Zukunft sollen Ärzte grundsätzlich verpflichtet sein, Krebserkrankungen an das Register zu melden. Zuvor hatten sie lediglich die Möglichkeit dazu, Erkrankungen zu melden. „Der FDP im Landtag war allerdings wichtig, dass Patienten die Möglichkeit behalten, Widerspruch gegen die Meldung einlegen zu können. Das steht jetzt auch so im Gesetzentwurf.” Die auftretenden Erkrankungen werden Riese zufolge weitaus genauer örtlich bestimmt werden können. Dadurch werde es leichter, mögliche Ursachen zu identifizieren.

Jedes Jahr erkranken in Niedersachsen 42.000 Menschen an Krebs, 21.000 Menschen sterben an der Erkrankung. „Mit dem Krebsregister setzen wir in Zukunft auf eine noch bessere Früherkennung und eine bessere Behandlung durch mehr Informationen”, sagt der FDP-Sozialpolitiker. Er sieht das Gesetz als klaren Fortschritt im Kampf gegen Krebs. „Das zentrale Register wird für Ärzte besser ersichtlich machen, welche Behandlungsmethoden den größten Erfolg versprechen. Mit dem zusätzlichen Informationsaustausch können auch die Kliniken die Behandlungsqualität verbessern.”