Statement Marco Genthe zur niedersächsischen Juristenausbildung

zur heutigen Einbringung des Gesetzes zur Änderung der Ausbildung der Juristinnen und Juristen in Niedersachsen sagt der rechtspolitische Sprecher der niedersächsischen FDP-Landtagsfraktion, Marco Genthe:

zur heutigen Einbringung des Gesetzes zur Änderung der Ausbildung der Juristinnen und Juristen in Niedersachsen sagt der rechtspolitische Sprecher der niedersächsischen FDP-Landtagsfraktion, Marco Genthe:

„Was die Ausbildung der niedersächsischen Juristinnen und Juristen betrifft, gibt es tatsächlich Verbesserungsbedarf. Der Gesetzentwurf von SPD und CDU enthält jedoch keine Innovationen, er setzt schlicht geltendes Bundesrecht um. Von wirklich entscheidender Bedeutung wäre es, die fortschreitende Digitalisierung der juristischen Welt endlich zum Anlass zu nehmen, auch die Ausbildung entsprechend anzupassen. Der von uns im Februar eingebrachte Entschließungsantrag zur Juristenausbildung beinhaltet die Aufarbeitung genau dieser Defizite. Und die Zeit drängt, denn bis spätestens Anfang 2026 soll mit der E-Akte und der Etablierung des elektronischen Rechtsverkehrs ein weiterer Meilenstein bei der Digitalisierung der Justiz abgeschlossen sein. Bereits zu dem Zeitpunkt müssen genügend Menschen in der Justiz tätig sein, die mit diesen Werkzeugen auch umgehen können. Gerade in der Justiz müssen zudem alle Beschäftigen ein Bewusstsein auch für die Gefahren bei der Digitalisierung, insbesondere was die IT-Sicherheit und den Datenschutz betrifft, haben. All diese Herausforderungen können ohne eine zukunftsfeste Juristenausbildung nicht bewältigt werden. Es wird Zeit, dass die Landesregierung endlich aufwacht.“