Susanne Schütz: Hebammenversorgung sicherstellen – FDP-Fraktion bringt Antrag zur Geburtshilfe in Niedersachsen ein

Hannover. Die Versorgung mit Hebammen, ihre Arbeitsbedingungen und besonders ihre neu zu gestaltende Ausbildung in Niedersachsen müssen sich nach Ansicht der FDP-Fraktion dringend verbessern. Dazu hat die Fraktion am Freitag einen umfangreichen Antrag in den Landtag eingebracht. „Die Bedeutung einer guten Versorgung mit Hebammen kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie sind für junge Mütter oft die einzigen Ansprechpartner in allen Fragen rund um die Geburt und Versorgung ihres Kindes“, sagte die wissenschaftspolitische Sprecherin, Susanne Schütz, am Freitag im Landtag. Sie sehe es als wichtige Aufgabe der Politik an, diese Versorgung auch zu gewährleisten.

Hebammen bräuchten in vielen Bereichen Unterstützung und Entlastung. „Wir stehen in der Geburtshilfe vor riesigen Herausforderungen: von den explosionsartig gestiegenen Beiträgen zur Haftpflichtversicherung für Hebammen über die Versorgung mit Hebammenhilfe in Stadt und Land bis hin zur Nachwuchsfrage“, erklärte Schütz. Durch die anstehenden Übergänge in den Ruhestand würden nicht nur neue Hebammen fehlen, die Anforderungen an den Beruf seien ständig gestiegen und die Ausbildung müsse nach dem Beschluss der Bunderegierung in ein Studium überführt werden. „Dieser Aufgabe muss sich das Land Niedersachsen jetzt dringend stellen. Den Rahmen dafür haben wir in unserem Antrag skizziert. Bestehende Studiengänge müssen weiterentwickelt und neu aufgelegt werden“, so Schütz.

Hintergrund: Die FDP-Fraktion hat einen umfassenden Antrag „Zukunft der Geburtshilfe in Niedersachsen sichern“ in den Landtag eingebracht, um die Hebammenhilfe in Niedersachsen zu stärken und die Hebammenausbildung zu modernisieren. Dieser wurde am Freitag im Landtag besprochen.