Susanne Schütz: Niedersachsen braucht eine zukunftsfähige Universitätsmedizin – Landesregierung muss dabei das Tempo erhöhen

Wie die Antworten der Landesregierung auf eine große Anfrage der FDP-Fraktion und deren gestrige Besprechung im Plenum ergaben, sind die Planungen für die niedersächsischen Universitätsmedizinen noch verbesserungswürdig. „Die beiden Bauvorhaben sind zentral. Es braucht Strukturen die helfen, Planungsfehler zu vermeiden und das ganze Vorhaben zu beschleunigen. Der Masterplan der Universitätsmedizin Göttingen liegt dem Wissenschaftsministerium seit Monaten vor, wird aber offenbar erst jetzt genauer gelesen. Gleichzeitig gibt es solch einen Masterplan für die MHH noch nicht. Hier scheint in Sachen Tempo und Koordination noch deutlich Luft nach oben zu sein“, so die wissenschaftspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Susanne Schütz. “Ich begrüße jedoch, dass Minister Thümler mehrfach angekündigt hat, der Universitätsmedizin Göttingen nicht weniger und der MHH sogar mehr Autonomie in der Bauherreneigenschaft zu gewähren. Das lässt hoffen, dass die Vorstellung des Landesrechnungshofs, der UMG die Bauherreneigenschaft zu entziehen, vom Tisch ist.“ Ich appelliere an ihn, diesen Ankündigungen auch Taten folgen zu lassen.“ Sie kündigte an, dieses wichtige Vorhaben weiter sehr kritisch zu begleiten. Schütz: „Es geht um viel Steuergeld und eine große Aufgabe der Gesundheitsversorgung – da muss man schon genau hinsehen“ kündigt Schütz an.

Hintergrund: In einer Großen Anfrage hat die FDP-Fraktion die aktuelle Situation rund um die Planungen zur Universitätsmedizin in Hannover und Göttingen beleuchtet. Sie wurde gestern Abend im Plenum besprochen.