UNTERRICHTSVERSORGUNG AN SCHULEN IN NIEDERSACHSEN

Karte

Die Anfrage der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag ergab, dass die Unterrichtsversorgung auf historischem Tiefstand von nur 97,4% ist. Seit zwanzig Jahren war die Ausstattung der Schulen im Land mit Lehrkräften nie schlechter. Minister Tonne konnte den Abwärtstrend nicht stoppen, unter seiner Führung hat sich dieser sogar noch verschärft.

Tabelle

Die coronabedingten Unterrichtsausfälle sind hier noch nicht miterfasst. Die Daten zeigen: Auch ohne Pandemie steht es schlecht um die Unterrichtsversorgung im Land.

Die Fehlstunden sind im Vergleich zum Vorjahr um 22.243,5 UStd./Woche gestiegen. Insgesamt fehlen pro Woche 35.275,9 Stunden – ohne Krankheitsausfall, Fort- und Weiterbildungen, Elternzeit, Mutterschutz oder eine Pandemie.

 

1.428 von 2.546 Schulen haben eine Unterrichtsversorgung von unter 100 Prozent. An diesen Schulen fehlen schon ohne Distanzunterricht, Schulschließungen und Wechselunterricht über 97.500 Stunden pro Woche.

Von dem Versprechen des Koalitionsvertrags von SPD und CDU, die Unterrichtsversorgung flächendeckend zu verbessern und für die allgemeinbildenden Schulen eine Unterrichtsversorgung von mehr als 100 Prozent im Landesdurchschnitt zu erreichen, ist nichts mehr übriggeblieben.

 

Im Folgenden können Sie die Zahlen für die einzelnen Landkreise und kreisfreien Städte sowie die einzelnen Schulen und Schulformen finden. Zudem finden Sie die Entwicklung der Zusatzbedarfe in den Schulen.

 

Wir weisen darauf hin, dass die Relation von Sollstunden zu Iststunden nicht vom Ministerium vorgenommen, sondern durch die FDP-Fraktion ergänzt wurde.

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Content ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Infomappe zur Unterrichtsversorgung