Zustand der Wasserwege entspricht nicht den Erfordernissen – Eilers: Niedersachsen darf nicht ins Hintertreffen geraten

Hannover. Die FDP-Politikerin Hillgriet Eilers hat im Landtag davor gewarnt, dass Niedersachsen beim Ausbau der Wasserstraßen ins Hintertreffen geraten könnte. „Der Erhaltungszustand der Wasserwege bei uns im Land entspricht nicht den Erfordernissen. Wir brauchen sie aber dringend für die Verkehrsströme der Zukunft“, sagte die Sprecherin für Häfen und Schifffahrt der FDP-Fraktion.

Eilers appellierte an die Landesregierung, dass neue EU-Förderprogramm Naiades II als Chance zu nutzen, den Ausbau der Binnenwasserstraßen systematischer voranzubringen. „Aus Sicht der EU-Kommission birgt die Binnenschifffahrt erhebliche Potenziale für die Verbesserung des europäischen Verkehrssystems. Deshalb dürfen wir die Wasserstraßen nicht links liegen lassen.“

In ihrem Antrag plädiert die FDP-Fraktion unter anderem auch dafür, die Binnen- und Seehäfen in Niedersachsen wettbewerbsfähiger zu machen und die Binnenschifffahrt stärker in die niedersächsischen Häfen zu integrieren. Auch die Nutzung grenzüberschreitender Verbindungen sollte nach Meinung der FDP im Landtag geprüft werden.